Der Arbeitskreis Asyl und Integration ist in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit für Geflüchtete vielseitig gefordert und engagiert: Umgang mit Behörden, Sprachkurse, Nachhilfe für Kinder, Vermittlung von Kontakten untereinander und mit deutschsprachigen Wunstorfern, Wohnungssuche, Möbelbeschaffung usw. , alles eine wichtige Hilfe, um hier heimisch zu werden, wieder einen Boden unter den Füßen zu bekommen, sei es als Asylbewerber, sei es als anerkannter Flüchtling mit Aufenthalts-, Reise- und Arbeitsrecht.
Eine berufliche Ausbildung zu finden, ein Studium zu beginnen oder einfach eine Arbeit zu finden, um aus dem Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt, zu kommen sind für das Selbstbewusstsein aller Geflüchteten sehr wichtig und damit sehr erstrebenswert.
Man braucht erhebliche Kenntnisse in Deutsch, für einen Berufsbeginn mindestens das Niveau B 2, man muss Bewerbungen schreiben können, man muss sich zu einem Vorstellungsgespräch trauen, es am besten vorher schon mal üben, man muss sich an Hochschule und Universität zurechtfinden. Das alles braucht viel Geduld, viel Mühe und viel Zeit.
Bei all diesen Aufgaben, angefangen vom Erlernen der deutschen Sprache bis zur Unterstützung der Geflüchteten bei Bewerbungen konnte der Arbeitskreis Asyl Hilfe leisten.
Wenn wir auf die letzten Fünf Jahre zurückschauen, seit der Ansturm von Geflüchteten begann, so können wir sagen: Fünf Jahre sind für ein solches Unterfangen nicht viel Zeit, und doch haben es schon viele geschafft, in Schulbildung, beruflicher Ausbildung, Studium oder bei beruflicher Vorkenntnis in der Berufswelt anzukommen. Dabei konnte der Arbeitskreis Asyl Hilfe und Unterstützung leisten, worauf wir ein bisschen stolz sein können
Um das anschaulich zu machen, haben wir Geflüchtete gebeten, uns ihre Geschichte und Erfahrungen in Deutschland zu erzählen.